Album Cover: Abramski Trio - Concert for Oboe, Bassoon & Piano

Abramski Trio - Concert for Oboe, Bassoon & Piano

Album:
12 Tracks, 61:17 min
Format:
MP3, 320 kbit/s
Genre:
Classical 
Artist:
Abramski Trio
 

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Abramski Trio - Concert for Oboe, Bassoon & Piano

Abramski Trio

Konzert für Oboe ~ Fagott & Klavier

Jean Françaix (1912-1997):
Trio für Oboe, Fagott und Klavier (1994)
1. Adagio ~ 2. Scherzo ~ 3. Andante ~ 4. Finale

Camille Saint-Saëns (1835-1921):
Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168 (1921)
5. Allegretto moderato ~ 6. Allegro scherzando
7. Molto adagio - Allegro moderato

Maurice Ravel (1875-1937):
8. La Valse für Piano Solo (1919/1920)

Edward Longstaff (*1965):
9. Aegeus für Oboe und Klavier (1996)

Francis Poulenc (1899-1963):
Trio für Klavier, Oboe und Fagott (1926)
10. Presto ~ Lento ~ Presto ~ Le double plus lento ~ Presto
11. Andante ~ Andante con moto
12. Rondo ~ Très vif

Mirjam Budday ~ Oboe
Rebekah Abramski ~ Fagott
Ron Abramski ~ Klavier

Eine Veröffentlichung zum 10-jährigen Bestehen
der Edition Kloster Maulbronn, anno 2008.


Aufführung & Werke

Jean Françaix ~ Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Das Trio für Oboe, Fagott und Klavier ist ein Auftragswerk der International Double Reed Society, der British Double Reed Society, der IDRS Deutschland e.V., der Japan Bassoon Society und des 24. Internationalen Doppelrohrblatt Festivals von Rotterdam. Die Uraufführung fand beim Rotterdam Festival im September 1995 statt. Die Kombination von Klavier, Oboe und Fagott ist sehr ungewöhnlich, und es gibt nur eine Handvoll Originalwerke, die für diese Kombination komponiert wurde. Jean Françaix schrieb über diese Besetzung: "Diese Kombination ist ausgeglichener als die Besetzung Geige-Cello-Klavier. Die zwei Streichinstrumente werden nämlich häufig durch die Kraft des Steinways verschlungen, während die Oboe und das Fagott in der Lage sind, sich klanglich von den Steinways abzuheben, ohne dass der Pianist mit Samthänden spielen muss, was viele Pianisten hassen." Das Trio ist vom Charakter und der Harmonie sehr französisch und typisch Françaix! Es verlangt technische Gewandtheit und lyrische Ausdruckskraft von allen drei Musikern.

Camille Saint-Saëns ~ Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168
Das Fagott wird oft als Komiker des Orchesters empfunden, aber in seiner Sonate für Fagott und Klavier zeigt uns Saint-Saëns eine elegante und würdevolle Seite dieses Instrumentes. Saint-Saëns fing bereits im Alter von drei Jahren mit dem Komponieren an und hat etwa dreihundert Werke komponiert. Andere französische Komponisten wie Poulenc und Ravel wurden von Saint-Sans inspiriert, und Poulenc hat angeblich sogar musikalische Ideen von ihm übernommen. Die drei Holzbläser-Sonaten (für Fagott, Oboe und Klarinette) gehören zu seinen letzten Werken, die er alle bekannten Solisten seiner Zeit gewidmet hat. Die Sonate für Fagott ist Leon Letellier gewidmet, der damals Solofagottist an der Oper in Paris war. Das Stück fängt in der hohen Tenorlage wie aus dem Nichts an und entwickelt sich zu einer geschmeidig schwebenden Melodie, die immer aufgeregter wird. Im zweiten Satz erklingt ein traditionellerer Klang vom Fagott, der humorvoll ist und das Fagott von seiner sportlichen und verspielten Seite zeigt. Der dritte Satz beginnt scheinbar entspannt mit einer einfachen träumerischen Melodie, die sich im Mittelteil zu einer leidenschaftlichen, rhythmischen Passage entwickelt, bevor sich in der Reprise die Spannung entlädt. Die Reprise endet auf einer unvollständigen Kadenz, die in ein stolzes, fast zirkusartiges Finale mündet.

Maurice Ravel ~ La Valse für Klavier solo
Ravel schrieb La Valse in den Jahren 1919/1920 auf Anfrage des berühmten Ballettimpresarios Sergey Diaghilev, als Hommage an die berühmten Walzer von Johann Strauss. Im Gegensatz zu seiner ursprünglichen Konzeption veränderte Ravel anschließend La Valse zu einer verheerenden und makabren Tondichtung, die die Verzweiflung und Zerstörung des ersten Weltkriegs widerspiegelt. Er sagte über sein Werk: "Ich habe das Gefühl, dass dieses Werk eine Art Apotheose des Wiener Walzers ist, verbunden mit der Vorstellung eines phantastischen Schicksalswirbels." Als Ravel schließlich Diaghilev seine Komposition präsentierte, verschmähte dieser sie, wodurch ihr Arbeitsverhältnis endete. Ravel komponierte La Valse ursprünglich für Klavier solo, dann für zwei Klaviere und schließlich für Orchester. In der originalen Solo-Klavier Version fehlen leider viele orchestrale Feinheiten, weshalb die Version dieser CD durch authentische Details von A. Icharev und R. Abramski ergänzt wurde.

Edward Longstaff ~ Aegeus für Oboe und Klavier
E. Longstaff schreibt über sein Stück: Als der griechische Held Theseus aufbrach um gegen Minotaurus zu kämpfen, war sein Vater, König Aegeus, sehr besorgt um das Leben seines Sohnes. Um seinen Vater nicht länger als nötig im Ungewissen zu lassen, vereinbarten sie, dass Theseus das schwarze Segel seines Schiffs gegen ein weißes austauschen würde, sollte er den Kampf gewinnen. Im Freudentaumel darüber, dass er es geschafft hatte Minotaurus zu töten, vergaß Theseus sein Versprechen. Da der verzweifelte Aegeus nur ein schwarzes Segel sah, warf er sich in das Meer, das bis heute seinen Namen trägt - das Ägäische Meer. "Das Stück ist eine Meditation über Aegeus' Warten und seine Gefühle, die zwischen Angst und Hoffnung wechseln. Gegen Ende des Stücks baut die Oboe (die den König symbolisiert) über einem rhythmischen Klavierostinato zunehmend eine Atmosphäre von großer Freude über Theseus' Sieg und Rückkehr auf, die am Höhepunkt Gefühlen der Verzweiflung und Trauer weichen muss. Laute Cluster im Klavierbass und Schreie der Oboe sind ein Omen dessen, was passieren wird, wenn Aegeus das schwarze Segel sieht. Am Ende des Stücks jedoch bleibt Aegeus alleine auf seinen Sohn wartend auf der Klippe zurück."

Francis Poulenc ~ Trio für Klavier, Oboe und Fagott
Mit Darius Milhaud, Arthur Honegger, Louis Durey, Germaine Tailleferre und Georges Auric wurde Francis Poulenc 1920 zu der sog. "Groupe des Six" gerechnet, die genau genommen gar keine Vereinigung war, sondern die Kreation eines Musikjournalisten, der einfach die Vertreter der damaligen Moderne als Analogie herausstellte zu dem "Mächtigen Häuflein" der fünf russischen Komponisten um Mussorgsky und Balakirew in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Trio wurde 1926 komponiert und dem spanischen Komponisten Manuel de Falla gewidmet. Es steht in der typischen schnell-langsam-schnell Form und wird als eines von Poulencs feinsten Stücken betrachtet. Zum ersten Mal in Poulencs Kammermusik nimmt das Klavier eine zentrale Rolle ein.

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Genre
Classical
Format
ZIP (120.1 mb)
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10.05.2009
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