Gounod - Missa Solemnis (CD 2)
- Album:
- 10 Tracks, 61:55 min
- Format:
- MP3, 320 kbit/s
- Genre:
- Classical
- Artist:
- Maulbronner Kammerchor
Gounod - Missa Solemnis (CD 2)
Charles Gounod (1818 - 1893)
Missa Solemnis
Cäcilien-Messe
“Messe solennelle de Sainte-Cécile”
Svetlana Strezeva
Jolanta Michalska-Taliaferro
Willi Stein
Nikita Storojev
Kantorei Maulbronn
Mitglieder des SWR-Sinfonieorchesters
Baden-Baden & Freiburg
Künstlerische Leitung: Jürgen Budday
“Messe solennelle de Sainte-Cécile”
von Charles Gounod (1818 - 1893)
Charles Gounod ist vor allem wegen seiner Oper Faust (Margarete) berühmt geworden. Dass seine erste Leidenschaft aber der Kirchenmusik galt, ist kaum bekannt. Die Cäcilienmesse darf unter seinen vielen Kirchenkompositionen als die schönste angesehen werden. Eine Fülle herrlicher Melodien, ein extrem besetztes Orchester und eine harmonische Verflechtung von Solisten und Chor zeichnen dieses Werk aus.
Die Uraufführung der Messe fand am 22. November 1855 in St. Eustache in Paris statt. Gounod schrieb sie für das Fest der heiligen Caecilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Mit sicherem Gespür kombiniert er die dramatischen Gegensätze der geistlichen Musik mit Melodien und Motiven der grossen Oper. Vor allem die schlichten Begleitfiguren des Orchesters verleihen den Messesätzen eine einheitliche Grundstimmung die sich in sakraler Würde manifestiert.
Swetlana Streseva (Sopran)
Swetlana Kochan-Streseva ist eine der gefeiertsten Sängerinnen Russlands. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Tschaikowski Wettbewerbs in Moskau, des Internationalen M.Glinka Wettbewerbs in Minsk und des Wettbewerbs für junge Opernsänger in Bulgarien. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie an der Mailänder Scala unter Anleitung von Opernstar G.Simionato. Swetlana Streseva war vierzehn Jahre Prima Donna der Moldawischen Staatsoper und trat am Bolschoi-Theater in Moskau auf. Ausserdem sang sie in Tallin, Kiew, St.Petersburg, Helsinki, Brüssel, Rom, Boston und in anderen grossen Städten Europas. S. Streseva besitzt einen Doktortitel und hatte neun Jahre lang einen Lehrstuhl für Musik inne.
Jolanta Michalska-Taliaferro (Mezzosopran)
Jolanta Michalska-Taliaferro absolvierte ihre Grundstudien in Warschau und Krakau. Sie ergänzte ihre Ausbildung bei den internationalen Musikkursen in Breslau (Adele Stolte), in Weimar (André Orlowitz) und in Stuttgart an der Bachakademie (Anne Reynolds). Konzertreisen mit der „Capella cracoviensis" führten sie 1985-1990 durch viele europäische Länder sowie nach Japan, Kanada und in die USA. 1992 gewann Frau Michalska-Taliaferro ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, die ihr weitere Studien bei Prof. Bruce Abel und an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart ermöglichten. Neben ihrer Konzerttätigkeit in Oratorien, Oper und Lied unterrichtet Frau Michalska-Taliaferro Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen.
Willi Stein (Tenor)
Willi Stein wurde in Limburg an der Lahn geboren. Er studierte Gesang bei Kammersänger Alfred Pfeifle und Prof. Sandor Konja und absolvierte die Opernschule an der Staatlichen Musikhochschule Stuttgart. Weiterhin belegte er Meisterkurse bei Maestra Prof. Raggi Valentini in Pesaro. Er sang an verschiedenen Bühnen im In- und Ausland tragende Opern- und Operettenpartien, wie z.B. den Rodolfo aus La Boheme, den Herzog aus Rigoletto und den Cavaradossi aus Tosca. Im Jahre 1984 war er Endrundenteilnehmer beim Luciano Pavarotti-Wettbewerb in Modena.
Nikita Storojev (Bass)
Nikita Storojev ist ein russischer Bass. Nachdem er den berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hatte, war er für fünf Jahre 1. Solist am Bolschoi-Theater Moskau. Storojev hat in den grössten Opernhäusern und Konzertsälen der Welt gesungen: Wien, Paris, London, Mailand, New York, San Fransisco, Florenz, München, Berlin. Er trat mit berühmten Dirigenten wie M. Rostropowitsch, V. Ashkenazy, Claudio Abbado, G. Rozhdestvenski auf, spielte mit ihnen CD's ein und sang zusammen mit Placido Domingo, Luciano Pavarotti, Katja Ricciarelli oder Ruggiero Raimondi.
Kantorei Maulbronn
Die Kantorei Maulbronn, der grosse Laienchor der evang. Kirchengemeinde und des evang. Kirchenbezirks, entstand 1948 aus dem Kirchenchor und dem Chor des Seminars unter Martin Süsse, der ihn 1979 an KMD Jürgen Budday übergab. Schwerpunkt der Chorarbeit ist neben der regelmässigen Mitwirkung in den Gottesdiensten am Kloster die Aufführung grosser Oratorienliteratur. Die Konzerttätigkeit mit namhaften Orchestern und Solisten national und international zeugen von der hohen Qualität dieses ambitionierten Laienchores. So wirkte die Kantorei u.a. bei Live-Übertragungen des ZDF, des SDR und des Deutschlandfunks mit.
Price incl. VAT
Item details
- Genre
- Classical
- Format
- ZIP (135.29 mb)
- Uploaded
- 24.06.2009
- Hits
- 1183
- License
- © Copyright
Leave a comment